Zielgruppe:
Die Zielgruppe sind Kinder mit:
- Störungen des Sozialverhaltens, gekennzeichnet vor allem durch wiederholende Muster dissozialen, aggressiven oder aufsässigen Verhaltens
- Störungen der Impulsivität (kognitiv und motivational) mit gleichzeitigem Unvermögen, Konsequenzen von Handlungen abzuschätzen, gepaart mit stark vermindertem Bedürfnisaufschub und daraus resultierenden Problemen im Sozialverhalten
- Hyperaktivität in Form von überschießender motorischer Aktivität, die durch Aufforderungen kaum zu beeinflussen ist
- mangelndem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
Beschreibung und Inhalt:
"Soziale Kompetenzen" beziehen sich sowohl auf innere Haltungen, als auch auf äußeres Verhalten mit folgenden Definitionsmerkmalen, wie beispielsweise kommunikative Fähigkeiten, Teamorientierung oder Konfliktfähigkeit.
Vielen Kindern fehlt es aber genau an diesen sozialen Kompetenzen und sie „ecken" dadurch in ihrem täglichen Leben immer mehr an. Im Sozialen Kompetenztraining wird versucht schrittweise, den respektvollen Umgang miteinander zu üben. Das Training versteht sich als ein pädagogisches Arbeitsprinzip, das auf die Entwicklung der Persönlichkeit in ihren motorischen, affektiv-sozialen und kognitiven Fähigkeiten ausgerichtet ist. Der/Die TherapeuthIn setzt kreative Materialien, Gruppenübungen, Spiel und Lerneinheiten kombiniert mit Bewegung als erzieherisches Mittel ein.
Ablauf:
Die ersten 2 Termine gelten vor allem der Gruppenfindung, ausgehend von den Besonderheiten der einzelnen Kinder. Zu Beginn der Gruppenarbeit werden gemeinsam Gruppenregeln und Rituale erarbeitet, welche jede Stunde durch Signalkarten wiederholt und eingehalten werden.
Wichtig ist, das in jeder Sitzung gleich bleibende Anfangsritual. Diese Begrüßungsrunde im Sesselkreis bietet für jedes Kind die Möglichkeit, sich mit seiner aktuellen Befindlichkeit (Wie war meine Woche, mein heutiger Schultag? Wie ist es mir in dieser Woche zu Hause, im Freundeskreis ergangen?) einzubringen. Dann folgen der methodische Teil, die gemeinsame Pausengestaltung und ein theoretischer Block, der spielerische Ausklang und die Abschlussrunde.
Die weiteren Einheiten sind thematisch immer einem Schwerpunkt gewidmet und werden mit dafür ausgerichteten Spielen eingeleitet (z.B. etwa dem „ABC der Stärke", „Sich stark fühlen ist wie..."), die im darauf folgenden theoretischen Teil etwa im Sesselkreis thematisiert werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Stefanie Zederbauer, 02742/249-1502 und per Email an: stefanie.zederbauer@noe.hilfswerk.at







Beitrag drucken






